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Objectives and Key Results (OKR)

Objectives and Key Results ist eine Managementmethode, die Ziele (Objectives), die aus der Unternehmensstrategie und aus den operativen Umsetzungsplänen in Unternehmen abgeleitet wurden, mit den Aufgaben zur Zielerreichung für Mitarbeiter, Teams usw. messbar verknüpft und so kontrollierbar machen. Dabei ist auch die Transparenz im gesamten Unternehmen zu gewährleisten. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Objectives_and_Key_Results

Die Ziele (Objectives) und die Zielerreichungsdaten (Key Results) sollen objektiv feststellbar bzw. messbar sein und vom gesamten Unternehmen eingesehen werden können. Dabei teilt das OKR Ziele in qualitative Objectives und quantitative Key Results auf.

Sinn gut formulierter Ziele ist die Klärung der Fragen: Wo will ich hin, bzw. was möchte ich erreichen?

Die Key Results beinhalten dabei: Was muss ich tun, um dorthin zu kommen und wie kann ich das messen? Bei Google gilt eien 80%ige Zielerreichung schon als "hervorragend", schließlich will man ja immer noch besser werden.

Jedes Key Result muss quantitativ definiert sein. Dabei wird das Ziel über die Key Results auch operationalisiert. Das "Objective" ist erreicht, wenn alle zugeordneten "Key Results" erreicht sind.

Hier ein Crashcourse zum OKR von Perdoo/NL:

In der Regel werden alle drei Monate die OKR im Unternehmen neu formuliert, zunächst auf der Gesamtebene und dann aber auch heruntergebrochen auf einzelne Unternehmenseinheiten und letztlich auf jedes einzelne Team. Der Grad der Zielerreichung und der Trend werden wöchentlich überprüft.

Da wir Fans von Google sind, hier das Google OKR Logo:

OKR helfen so Unternehmen dabei:
•    einen strukturierteren Zielvereinbarungs- und Zielerreichungsprozess zu gewährleisten
•    die Erwartungen an die Aufgaben der Mitarbeiter klar zu spezifizieren
•    die unternehmensinterne Kommunikation durch Transparenz und Sichtbarkeit zu verbessern
•    die Indikatoren für die Prozessmessung einzurichten
•    die Ziele und Ergebniskennzahlen mit der ganzen Organisation zu verknüpfen.

Insofern hat das OKR viel auch mit der BSC Methode gemeinsam. Beide sind aus dem Management by Objectives entstanden.

Allerdings ist OKR eher kurzfristig, etwa für Jahresziele, ausgerichtet, während die BSC eher mittel- und längerfristig die Strategie des Unternehmens abbilden soll.

OKR lässt sich demnach sehr gut mit Systemen zur Strategieumsetzung (Balanced Scorecard oder auch etwa mit dem aktuell sehr oft eingesetzten japanischen "Hoshin Kanri" verbinden. OKR kollidiert keinesweg mit der KVP - Methode oder dem Gedanken zum Lean Management. Auch ISO zertifizierte Unternehmen tun sich ebenfalls leicht, OKR erfolgreich einzusetzen.

Schauen Sie sich hier auch einen interessanten OKR Vortrag von Rick Klau. Google Partner, an:

Schließlich setzen wir in unseren Reifegradbestimmungen für Unternehmen auf der best-practices-Ebene auch voraus, dass unternehmerische Prozesse vollständig gemanaged werden. Dazu müssen sie wie beim OKR umfassend klar definiert sein, deren Performance quantitaiv durchgängig erfasst und gemessen werden und systematische Verbesserungsprozesse inititiert und praktiziert werden.